6 décembre 2013

Unsere Minister engagieren sich (im Bereich des Möglichen) für das Recht auf Ernährung

Brüssel, den 6. Dezember 2013 -Am 6. Dezember sprachen sich der Entwicklungskooperationsminister Jean-Pascal Labille und der Energiestaatssekretär Melchior Wathelet für den Zusammenhalt der Politiken mit dem Recht auf Ernährung aus. Die Minister wurden im Rahmen der Kampagne für das Recht auf Ernährung angesprochen, welche von CNCD-11.11.11 und 11.11.11 und ihren Partnern, worunter FIAN, geleitet wurde. Das Treffen wurde mit der Unterzeichnung von zwei konkreten Verpflichtungen zu Gunsten des Rechts auf Ernährung abgeschlossen.

Der Minister Labille hat sich dazu verpflichtet, die Schaffung einer interministeriellen Konferenz zum Zusammenhalt der belgischen Politiken zu Gunsten der Entwicklung so schnell wie möglich auf die Agenda der Regierung zu setzen. Der Staatssekretär Wathelet hat sich seinerseits dazu verpflichtet, den Vorschlag (auf europäischer Ebene) zur größtmöglichen Begrenzung von Agrartreibstoffen, die aus dem Nahrungsmittelanbau stammen, weiterhin zu unterstützen, indem er eine so tief wie mögliche Obergrenze fordert.
Auch wenn FIAN Belgien diese wichtigen Verpflichtungen in diesen für die Verwirklichung des Rechts auf Ernährung in Belgien und im Ausland fundamentalen Materien begrüßt, so ist es doch bedauerlich, dass die zwei Entscheidungsträger sich nicht « im Bereich des Möglichen » verpflichtet haben, vor allem ein paar Monate vor den Wahlen.
Unsererseits berücksichtigen wir die starte Aussage des Ministers Labille für das Recht auf Ernährung und den Zugang zum Land, welche versprach « die nötigen Maßnahmen zu treffen um die freiwilligen Direktiven zur Bodenregelung durchzusetzen ».

Diese Verpflichtung ist umso wichtiger, da sie den Anfragebriefen von FIAN Belgien in dieser Materie Folge leistet und da sie die neuesten Abschlussbemerkungen des UN-Ausschusses über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte respektiert, welche Belgien dazu auffordern, « die freiwilligen Direktiven zum Recht auf Ernährung und die freiwilligen Direktiven zur Bodenregelung zu beachten ».http://www.fian.be/infotheque/communiques-de-presse/article/les-nations-unies-demandent-a-la

Siehe den Artikel von CNCD-11.11.11 

Siehe den Artikel von 11.11.11